Chatelaine (Schlossherrin)


Ein paar Sätze dazu, wer hier die Schlossseitenherrschaft übernommen hat

Ich bin Jahrgang 1976 und gebürtige Dresdnerin. Mein Interesse für Schlösser entdeckte ich... nein, umgedreht. Die Schlösser entdeckten mich 1997, als ich in Vorbereitung eines Besuchs einer niederländischen Freundin erkundete, welche Schlösser außer den im Stadtzentrum bekannten es in Dresden noch gibt. Die Suche weitete ich schnell auf das Umland aus, konnte mir allerdings keinen Rahmen bezüglich der Entfernung stecken und beschloss daher die Katalogisierung sämtlicher Schlösser, Burgen und Rittergüter in Sachsen. In den drei "Über das Portal"-Beiträgen ist die Geschichte von "Sachsens Schlösser" ausführlich beschrieben.

Die Arbeit an diesem Projekt ist sehr zeitaufwändig und ich investiere unter Berücksichtigung meiner familiären und beruflichen Verpflichtungen fast täglich Zeit hinein. Ich bin sehr am Erhalt dieser Gebäude interessiert, verfolge Besitzerwechsel und freue mich, wenn ein weiteres Objekt tatsächlich vor dem Verfall bewahrt und nicht nur als Abschreibungsobjekt erworben wird.

Als Kind habe ich zwei Wochen auf Schloss Trams (Mecklenburg-Vorpommern, vor einigen Jahren abgebrannt) im Ferienlager verbracht und im Jahr 2000 absolvierte ich ein sehr interessantes Praktikum in der Sächsischen Schlösserverwaltung, heute Schlösserland Sachsen. Familiär bestanden einst Verbindungen zu einem Schloss im Meißner Raum, außerdem bin ich besonders stolz, dass es mein Opa war, der nach Ende des Zweiten Weltkrieges die Burg Hohnstein wieder mit funktionierendem Licht versorgt hat.

Um nicht "betriebsblind" zu werden, bin ich im Wanderparadies Sächsische Schweiz unterwegs und habe 2012 ein Stück Land gepachtet, auf dem ich mich hauptsächlich meinem Klostergärtchen sowie den vielen Rosen und Rhododendren widme. Außerdem gebe ich dort mein Bestes, um Wildtiere freiwillig anzusiedeln und ihnen ein gemütliches, artgerechtes Leben zu bieten. Des Weiteren bin ich "Patentante" von einer Kegelrobbe vor Helgoland, einer Edelrose auf dem Meißner Burgberg und diverser Natursteinmauern.

Letztens meinte ein 40-Jahres-Horoskop *hüstel* in der Zeitung, die angeblich niemand liest, dass ich 2015/2016 eine Immobilie erwerben würde. Da meine Präferenzen mit diesem Online-Projekt klar definiert sind, gehe ich davon aus, dass es sich nur um ein Schmuckstück handeln kann, das hier auf diesen Seiten zu finden ist. Schon jetzt freue ich mich auf die Sanierung und darüber, dass mir nicht zwei linke Hände vererbt wurden.

HINWEIS! Selbst wenn ein Gebäude oder Grundstück als leer stehend beschrieben wird, berechtigt dies NICHT zum unbefugten Betreten!

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