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Görlitz: Rittergut Deutsch-Ossig


Rittergut Ober-Deutsch-Ossig
Rittergut Nieder-Deutsch-Ossig
Rittergut Mittel-Deutsch-Ossig
Dominium Mittel-Deutsch-Ossig II
02827 Görlitz OT Deutsch-Ossig

Historisches
Als erster Eigentümer eines einst einheitlichen Grundbesitzes wurde 1305 Heinrich von Salza genannt. Jakob Schleiffe übernahm den Besitz 1410 und vermachte das Vorwerk seinem ältesten Sohn. Sechs Jahre später war Albrecht von Tschirnhaus Besitzer des Gutes Deutsch-Ossig, der er nach weiteren sechs Jahren der Familie Canitz übertrug. 1499 gelangte das Gut an die Familie Frenzel. Im Jahre 1526, dem Jahr der Ersterwähnung als Rittergut, verkaufte sie es innerhalb der Familie an den Görlitzer Bürgermeister Peter Thile /Tyle, welcher 1535 verstarb. Nach zwölf Jahren fortwährender Erbstreitigkeiten veranlasste König Ferdinand I., König in Böhmen und Markgraf der Oberlausitz, die Teilung des Rittergutes: Paul Schritter und Caspar Sibeth, Gatten der Tyle-Töchter, erhielten das Obere Rittergut. David Tyle bekam den Niederhof. Peter und Elias Tyle übernahmen das Rittergut Mittel-Deutsch-Ossig. Aus einem Teil der Güter Nieder-Deutsch-Ossig und Mittel-Deutsch-Ossig entstand das Dominium Mittel-Deutsch-Ossig II.

Nachwendezeit
1988 wurde damit begonnen den Ort zu entsiedeln. Große Flächen von Deutsch-Ossig fielen zwischen 1990 und 1992 dem Braunkohleabbau zum Opfer.

Heutige Nutzung
Erhalten ist noch das an der B 99 gelegene Herrenhaus Ober-Deutsch-Ossig, welches dem Verfall preisgegeben ist.

HINWEIS! Selbst wenn ein Gebäude oder Grundstück als leer stehend beschrieben wird, berechtigt dies NICHT zum unbefugten Betreten!

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