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Königstein: Festung Königstein


Festung Königstein
01824 Königstein

Historisches
1241 war eine landesherrliche böhmische Burg benannt, die 1408 an die  Meißner Markgrafen kam. Seit 1459 befand sich die Burg in dauerndem Wettiner Besitz und wurde von 1516 bis 1524 als Kloster genutzt. Die Abteufung des tiefsten Brunnens in Sachsen erfolgte zwischen 1563 und 1569. Der Ausbau der Burg zur Festung begann zwanzig Jahre später. 1689 wurde der Garnisonsfriedhof angelegt, ab 1767  die Kasematten gebaut. Während seiner Feldzüge kam Napoleon viel in Sachsen herum und besuchte 1813 auch die Festung Königstein, die 1849 der sächsischen Königsfamilie als Zufluchtsort gedient hatte. 1870/1871 wurde in ihr ein Lager für französische Kriegsgefangene eingerichtet. Wenige Jahre später wurden ab 1878 Lazarett, Kasernen, Mannschaftsbaracken erbaut. 1913 erfolgte die Aufhebung des Festungscharakters. Während des Ersten Weltkrieges diente der Königstein erneut als Kriegsgefangenenlager. 1921 wurde eine Kuranstalt der Reichswehr eingerichtet. Von 1940 bis 1945 erfolgte wiederum eine Nutzung als Gefangenenlager, außerdem wurden auf dem Königstein während des Zweiten Weltkrieges Kunstschätze ausgelagert.

Heutige Nutzung
Das Festungs-Museum eröffnete 1955, verschiedene gastronomische Einrichtungen sowie kulturelle Nutzung beispielsweise für Konzerte folgten. Die Festung Königstein wurde im Laufe der Geschichte niemals eingenommen. Heute gehört sie zum Staatlichen Schlösserbetrieb und ist eine der Hauptattraktionen sowie Besuchermagnet im Raum Sächsische Schweiz. Im Brunnenhaus befinden sich zwei Ferienwohnungen.

Geschichte der Festung
Öffnungszeiten: Apr.-Okt. tgl. 9-18 Uhr
Eintritt: 8 EUR / 6 EUR
Öffnungszeiten: Nov.-Mrz. tgl. 9-17 Uhr
Eintritt: 7 EUR / 5 EUR
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