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Schirgiswalde-Kirschau: Domstiftliches Herrenhaus


Domstiftliches Herrenhaus
02681 Schirgiswalde-Kirschau

Historisches
Das unter Denkmalschutz stehende Herrenhaus wurde im 17./18. Jahrhundert im Barockstil erbaut und ist auch unter dem Namen St.-Pius-Haus bekannt. Es wurde von Bautzner Bischöfen als Sommerresidenz genutzt und verfügte über Scheune und Pferdeställe. 1833 wurde das Herrenhaus durch Bischof Mauermann baulich verändert und ein Gutspark angelegt.  Etwa 15 Jahre später fand die Gräfin von Thun-Hohenstein auf Tetschen mit ihrer Familie im Herrenhaus für ein Jahr Asyl. Später diente es als Heim für Kranke und Musikschule.

Nachwendezeit
Nach knapp drei Jahrzehnten musste 2006/2007 der Kindergarten aus dem Herrenhaus ausziehen. Er wurde in der sanierten Hofescheune des Gutes neu eingerichtet.

Heutige Nutzung
Im Obergeschoss des Herrenhauses sind drei Zimmer mit Bildtapeten aus dem Jahr 1838 ausgestattet. Nach der Restaurierung sollen sie Raum für Konzerte und Lesungen geben.

HINWEIS! Selbst wenn ein Gebäude oder Grundstück als leer stehend beschrieben wird, berechtigt dies NICHT zum unbefugten Betreten!

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