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Dresden: Schloss Altroßthal


Schloss Altroßthal
Altroßthal 1
01169 Dresden

Historisches
Das Schloss wurde 1657 unter Hans Georg (Alexander?) von Krahe erbaut. Die Freiherren von Nimptsch besaßen das Gut ab 1736 und veranlassten noch im gleichen Jahr die Aufstockung des Turmes, um eine bessere Aussicht zu erhalten. Carl Siegmund von Nimptsch war Direktor der Meißner Porzellanmanufaktur und veranlasste die Anlage des Landschaftsparkes. 1858 wurde Schloss Altroßthal im Stil der Renaissance umgebaut und erhielt sein heutiges Aussehen. Auftraggeber war der Besitzer Carl Friedrich August Krebs, Freiherr von Burgk. Ab 1931 befand sich im Schloss ein katholisches Stift, im Zweiten Weltkrieg diente es als Unterkunft für Flüchtlinge und Ausgebombte.

1945
Mit der Enteignung 1945 wurde das Gut Roßthal in Volkseigentum überführt und von der VEG Pesterwitz landwirtschaftlich genutzt. Zeitweise hatte im Schloss die zentrale Verwaltung aller volkseigenen Güter Sachsens ihren Sitz. Später entstand im Schloss eine Betriebsberufsschule mit Internat. Die Brandschäden von 1955 wurden zügig behoben.

Nachwendezeit
Nach 1990 wurde die Schule in ein Agrarwissenschaftliches Gymnasium und landwirtschaftliches Berufsschulzentrum umgewandelt.

Heutige Nutzung
Schloss Altroßthal dient nach wie vor als Berufsschulzentrum für Agrarwirtschaft und Ernährung.

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